Ein Blick in die Kugel

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft –
ein (leicht verspätetes) Resümee zum Jahreswechsel

Das letzte Jahr verging ziemlich rasant. Ich hatte mir keine konkreten Schreibziele gesetzt, arbeitete aber an einigen Projekten, ohne abschätzen zu können, wie ich damit vorankommen würde. Unterm Strich kann ich sagen: gut – sogar besser als gedacht.

2017 habe ich drei Kindergeschichten in drei verschiedenen Märchensammlungen und eine Kurzgeschichte für die Horror-Anthologie „Bestiarium“ beim Sarturia Verlag veröffentlicht. Außerdem zwei Kurzgeschichten in der selbst herausgegebenen Hochwasser-Anthologie „Jahrhundertflut“ (mit der wir in 2017 drei Lesungen veranstalteten) und einen Kurzroman „Keine Lizenz zum Verlieben“ – der zu den neobooks-Monatsfavoriten im Juni gewählt wurde und mit dem ich bei neobooks einen Marketingwettpaket gewann. Außerdem habe ich ein paar Projekte, die mir am Herzen liegen, weiter vorangetrieben.

2018 möchte ich strukturierter vorgehen, sofern sich das mit dem Leben jenseits des Schreibens vereinbaren lässt. Gute Neujahrs-Vorsätze habe ich schon vor langer Zeit aufgegeben, das funktioniert für mich nicht, wohl aber eine überzeugende To-Do-Liste.

Für das erste Quartal laufen die Rädchen schon auf Hochtouren. Sieben Kurzgeschichten hängen im Workflow von drei Kleinverlagen und werden im Idealfall bis zur LBM18 veröffentlicht.

Ebenso auf Hochtouren: unsere Feuer-Anthologie. Als Folgeband zur „Jahrhunderflut“ haben wir (neun befreundete Autoren) uns nun dem Element Feuer verschrieben. (Luft und Erde sind natürlich auch schon in Planung.) Meine Geschichte dazu habe ich in der ersten Januarwoche fertiggestellt – und damit meinen ersten Punkt auf der To-Do-Liste 2018 abgehakt. Jetzt geht’s ans Überarbeiten.

Des Weiteren geplant für erste Quartal: „Acht bis Unendlich“, ein Fantasy-Abenteuer für Kinder, an dem ich seit einiger Zeit arbeite. Jetziger Status: finale Überarbeitung.

Ein weiteres Projekt aus dem letzten Jahr soll 2018 zum Abschluss gebracht werden: eine YA-Fantasy-Serie mit dem Arbeitstitel „Funkenflug“. Teil 1 und 2 stehen schon, Teil 3 ist halb geschrieben und Teil 4 geoutlined.

Cologne Singles 3 sitzt mir ebenfalls im Nacken und wartet auf Fertigstellung. Die Protagonistin Jolanda scharrt schon mit den Manolos. Ich habe sie (muss ich zu meiner Schande gestehen) zugunsten anderer Projekte ein wenig hängen lassen. Der Kurzroman wird aber auf jeden Fall 2018 erscheinen – unter meinem Pseudonym C. A. Hope, wie auch CS1 und CS2 .

Last but not least werde ich ein neues Projekt beginnen. Der Plot steht schon, jetzt muss geschrieben werden. Unter dem Arbeitstitel „Todestag“ wird meine Protagonistin Robin sich hoffentlich bis zum Ende des Jahres durch diesen Suspense-Romance-Family-Drama-Whatever-Roman (verrate ich hier noch nicht) gekämpft haben und (oder auch nicht) ins Happily-Ever-After sinken.

Und wenn die Zeit reicht, möchte ich noch an dem einen oder anderen Kurzgeschichten-Wettbewerb teilnehmen. Soweit also meine To-Do-Liste.

Alles in allem verspricht 2018 ein arbeitsreiches Jahr zu werden. Ein paar Änderungen hier auf meiner Website stehen zudem an. Wenn ich es zeitlich hinbekomme, werde ich einige Stationen aus dem „Leben“ meiner Protagonisten zum Besten geben und meine Leser*innen an der Entwicklung der Geschichten teilhaben lassen.

Glückskeks2018
Mein Neujahrs-Glückskeks 2018 gibt die Laufrichtung vor. Ich hoffe, er behält recht.

Was hast du so vor in 2018? Schreib es gerne in die Kommentare.