Drama, Baby, Drama…

Keine Geschichte ohne Konflikt. Das bekommt man bereits im allerersten Schreibseminar eingebläut. Ist ja irgendwie auch logisch. Wen interessiert es, ob zwei Menschen sich treffen und gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten? Spannend wird es, wenn sie sich treffen wollen, aber nicht zusammenkommen können, weil jemand oder etwas es verhindert. Dann müssen sie erst diese Hindernisse […]

You’re the one that I want…

Über das WANT und NEED deiner Hauptfigur Jeder wünscht sich irgendetwas. Mal sind es kleine, mal große Dinge. Manche Wünsche sind materiell, andere ideell. Für unsere Protagonisten, unsere Helden gilt das genauso. Doch sie wollen es mehr als alle anderen. Das ist es, was die Geschichten antreibt. Dabei unterscheiden wir zwischen Wünschen und Bedürfnissen. WANT […]

Der M-Punkt

Magical Midpoint – oder: Spieglein, Spieglein an der Wand Lassen wir die Magie erst einmal beiseite. Über den Midpoint einer Geschichte wurde viel geschrieben. Oftmals wird er auch als der zentrale Wendepunkt bezeichnet. Es gibt folgenden gemeinsamen Nenner: Der Midpoint liegt in der Mitte der Geschichte, nahezu perfekt auf der 50%-Marke. Er hilft, den erzählerischen „Durchhänger“ […]

Heldentypen

Heldentum ist inflationär. Heutzutage ist jeder ein Held. Jedenfalls denke ich das, wenn ich so manchem Kneipengespräch lausche. Jede Erzählung, jeder Bericht eine Aufforderung zur Schulterklopferei. Man will gelobt und anerkannt werden – für Taten wie für Lippenbekenntnisse. Das veranlasst mich, diese (Arche-)Typen einmal näher zu betrachten. [Entschuldige bitte, dass ich hier der Kürze halber […]

Normseite

1.800 Zeichen machen eine Normseite.  Das Credo des Dozenten meines ersten Schreibseminars: 1.800 = 60 Zeichen mal 30 Zeilen, Leerzeichen mitgezählt. Und natürlich in Courier 12 pt gesetzt. „Das ist wichtig!“ (Zitat Ende) Sorry, aber ich hasse Courier. Ich weiß, hassen ist ein hartes Wort, aber meine Aversion gegen diese unförmige, steife, hässliche Schrift geht weit über […]

Textquälerei

Leise schleicht er sich heran, hangelt sich am Sehnerv hinauf in deinen Geist. Beißt mit nadelspitzen Zähnen fransige Löcher in deine Ideen. Schlingt, reißt, frisst, berserkt sich durch die Gehirnwindungen, bis nur noch weißes Rauschen bleibt. Ausgelöst von unschuldiger Reinheit: einem weißen Blatt. Du starrst es an, es starrt zurück – und Eloquentia verlässt den Raum.